Studienverzeichnis
Anfänglich betrachtet war – vielleicht ist es auch noch so – das Studienverzeichnis eine feine Sache um mit Kommilitonen und Freunden in Kontakt zu bleiben, Leute zu finden, die gemeinsame Interessen haben und viel anderes mehr.
Es ist schon interessant zu beobachten, wie viel persönliche Details Leute von sich in einem geschützten Bereich preisgeben. Jede persönliche Ethik scheint verloren, jedes Schamgefühl nur einen Klick entfernt.
Jetzt ist das Studienverzeichnis für 100 Millionen EUR verkauft (Spiegel Online) und da fragt man sich, was mit den AGB’s passiert, oder was die wert sind? Eine Kooperation mit amerikanischen Firmen scheint ja nicht so weit weg zu sein. Das Kleingedruckte von Facebook beispielsweise liest sich sehr interessant.
Meine persönlichen Konsequenzen habe ich gezogen. Da ich nicht umsatzbeteiligt bin, habe ich mich exmatrikuliert. E-Mail, Internet und Instant Messenger funktionieren weiterhin.


