Archiv für Juli 2007
2000 Tage Guantanamo Bucht – kein Grund zum Feiern!
Am 4. Juli 2007 besteht das Anti-Terror-Lager der USA auf Kuba, präziser nahe der Guantanamo Bucht, bereits seit 2000 Tagen. Im Englischen auch „Guantanamo Bay“ genannt. In den USA mittlerweile auch juristisch höchst umstritten, macht die US-Regierung alles, um die Genfer Konvention zu ignorieren.
Dies ist bestimmt nicht der richtige Weg den internationalen Terror zu bekämpfen und der bekannter Liedermacher Reinhard Mey hat sich dieser Thematik, wie ich finde sehr gelungen, einmal angenommen.
Weitere Informationen zu Guantanamo Bay gibt es bei wikipedia.
Die Wikinger kommen nach Dublin
Wer schon immer mal wissen wollte, wie es sich 65 Tage auf einem Wikingerschiff lebt und vor allem Arbeitet, schaut mal auf der Webseite dieses Bootsausfluges vorbei.
Die Reise geht von R nach Dublin, nur so nebenbei. Wo sich das Schiff momentan befindet, dass sieht man hier.
Und „Die Spinnen die Römer“, das ist wieder eine andere Geschichte.
RSS-Feeds über Bord geworfen
Bei genauer Durchsicht habe ich RSS-Feeds gefunden, die eher uninteressant sind, die nur größere Plattformen kopieren, oder die einfach keinen Nährwert mehr für mich haben.
Also mal eben fünf Feeds gelöscht, die zirka 25 bis 30 Nachrichten jeden Tag ausmachen, macht wieder ein paar Minuten mehr für…
Willkommen im 21. Jahrhundert – Fundstück
Beim Aufräumen auf meiner Festplatte fand ich die folgenden Zeilen:
Unbekannter Autor:
Du hast bereits jetzt vom 21 Jahrhundert die Nase voll, wenn…
• Du versuchst beim Mikrowellenherd Dein Passwort einzugeben…
• Du nicht weisst, dass man Solitaire auch mit echten Karten spielen kann…
• Du 15 verschiedene Telefonnummern hast, um Deine 3-köpfige Familie zu
• erreichen.
• Du mehrmals pro Tag mit einem Typen in Südamerika chattest, aber nicht weisst, wann Du zuletzt mit Deinem Nachbarn gesprochen hast.
• Du Dir einen neuen Computer kaufst und eine Woche später ist er veraltet.
• Der Grund, warum Du den Kontakt zu Deinen Freunden verlierst, ist, dass sie keine Email-Adresse besitzen.
• Du nicht weisst, mit welcher Briefmarke man einen Standardbrief frankiert.
• Organisiert sein für Dich bedeutet, verschiedenfarbige Post-It zu besitzen
• Die meisten Witze, die Du kennst, Du in E-Mails gelesen hast.
• Du den Firmennamen angibst, wenn Du am Abend zu Hause das Telefon abnimmst.
• Du zuhause die 0 drückst, um beim Telefonieren rauszukommen.
• Du seit 4 Jahren am gleichen Schreibtisch sitzt und dort für drei verschiedene Firmen gearbeitet hast.
• Das Firmenschild einmal pro Jahr dem Corporate Design angepasst wird.
• Wenn Du einen 90 Minuten Film im Fernsehen gucken willst, Du Dir drei Stunden Zeit nehmen musst wegen der Werbeunterbrechungen.
• Du verzweifelt die Tasten “STRG, ALT und ENTF” auf Deiner Fernbedienung suchst, wenn der Fernseher auf Grund einer Sendestörung rauscht…
• Deine Visitenkarte auf der Vorderseite Deutsch, auf der Rückseite Englisch ist. Beide Seiten unterscheiden sich nur durch die (+49) vor der Telefonnummer…
• Du ein konfigurierbares Programm hast, das Dir die Anzahl der Tage bis zur Pensionierung berechnet. Das “Arbeitsende-Jahr” hast du schon fünfmal geändert.
• Du von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr arbeitest, davon die ersten 6 Stunden fürs Finanzamt…
• Die Verkehrslage es noch nie zuließ, in Deinem Auto den vierten oder fünften Gang auszutesten…
• Deine Eltern Dich und Deinen Beruf mit “er/sie macht was mit Computern” beschreiben.
• Du diese Liste gelesen und dauernd genickt hast.
• Du Dir überlegst, wem Du diese Liste per E-Mail weiterleiten kannst.
Auf mich traf übrigens nichts von den oben aufgeführten Punkten zu.
SD-Card-Speicherkarte und CardReader – Ein Duell
Schnelle Kartenleser und schnelle Speicherkarten empfehlen sich für große Datenmengen.
Bei mir im Duell:
• Ein Nomame USB 2.0 8 in 1 Card Reader
• Ein Hama USB 2.0 Card Reader 35 in 1
• KINGMAX SD-Card mit 1 GB
• SanDisk Ultra II mit 1 GB
In meiner Canon S3 IS lassen sich beide Karten gleich schnell beschreiben. Getestet sowohl mit Einzelbildaufnahme, als auch der Serienbildfunktion. Es sind keine nennenswerten Unterschiede erkennbar.
Am Mac lese ich bei der KINGMAX SD-Card mit dem Hama Card Reader 4,5 MB pro Sekunde, mit dem Noname_Reader etwa das Gleiche.
Mit dem Hama-Reader lese ich zwischen 4,5 und 5 MB pro Sekunde bei der KINGMAX SD-Card. Die Hama-Karte ist mit 6,5 MB pro Sekunde etwas schneller. Im Podcast von Happy Shooting wurden mit einem Markenleser Datenraten von 10 bis 14 MB pro Sekunde gelesen. Ich bleibe da dran, denn das ist mehr als doppelt so schnell wie meine Kartenleser.
Ballast abgeworfen – Multimediale Inhalte, veraltet, sinnlos und doch nie geschaut
Es ist schon erstaunlich, was sich in den Weiten der Festplatte alles so findet. Da gibt es große Videos (1,4 GB, kleinerer unnötiger multimedialer Kram (400 MB und kleiner, sowie vereinzeltes “Streuobst”) und diverse Reste, die als Kleinvieh nicht besonders auffallen, aber in der Summe sich deutlich bemerkbar machen. Naja, soviel wird das schon nicht sein, dachte ich.
Ein Vergleich von vorher (61,2 GB belegt) zu nachher (57,6 GB belegt) macht es dann deutlich. Mehr als ich dachte.
tencents. de – Für nur 10 Cent gibst Du alles…
Alles was Du in den AGBs von tencents.de „freiwillig“ hinterlegt hast.
tencents.de erhebt personenbezogenen Daten, d.h. den vollen Namen, Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum, Username, Passwort und die E-Mail Adresse eines Teilnehmers,…
Und wem das noch nicht reicht, der willigt auch in die Datenschutzerklärung ein:
Ich willige darin ein, dass die tencents GmbH meine personenbezogenen Daten, d.h. meinen vollen Namen, Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum, Username, Passwort und meine E-Mail Adresse speichert, um mir (a) ersteigerte Artikel zuzusenden und gekaufte Gebotsrechte abzurechnen und mir (b) in Ihren unregelmäßig erscheinenden Newsletter Informationen und Tipps über Produkte aus eigenem Hause oder von Partnerfirmen zuzusenden. Ich erteile ausdrücklich meine Einwilligung, dass meine Daten zwecks Telemarketing (Telefon, E-Mail, Postsendungen) von der tencents GmbH und deren Partnerunternehmen verwendet und weitergegeben werden dürfen.
Aber Gott sei dank steht da ja noch:
Mir ist bekannt, dass ich diese Einwilligung jederzeit gegenüber der tencents GmbH und deren Partnerunternehmen widerrufen kann.
Na dann mal viel Spaß beim bieten.
Achso, aus der Hilfe kann man noch die weiteren Details entnehmen:
Zum Thema Bieten:
Sie können bequem direkt oder per Bietbutler auf alle Auktionen bieten. Bei jedem Gebot steigt der Preis jeweils um 10 Cent. Um bieten zu können müssen Sie registriert sein und über Gebotsrechte verfügen. Zwischen 00:00 und 08.00 Uhr morgens ist das Bieten nicht möglich. In dieser Zeit pausieren alle Auktionen.
Und noch was zum Thema Centpacks:
Um bei einer Auktion bieten zu können, ist es nötig vorher Gebotsrechte in Form von Centpacks zu kaufen. Hierbei stehen Ihnen vier Centpacks zur Auswahl. Wenn Sie sich z.B. dafür entscheiden 20 Gebotsrechte zu erwerben, können Sie so 20 mal bei unseren Auktionen bieten.
Rechenkünstler unter uns finden dann auch schnell heraus, dass man ein Gebotsrecht für 1 Cent kaufen „darf“. Das macht bei einem Artikel für 100 EUR, sprich 1000 Gebote a 10 Cent, eine Einnahme von 10 EUR. Sprich 10 Prozent. Aber das nur am Rande. Ein Schnäpchen sind dann 100 Gebotsrechte für 50 Cent.
Clevere Geschäftsidee, vor alle, da man mit dem Verkauf von Kontaktdaten wahrscheinlich noch ein Vielfaches mehr als mit Gebotsrechten verdienen kann.


