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Wenn die Sterne am Taghimmel aufgehen und die Nacht sich schlafen legt…

[EURO 08] – Die deutsche Mannschaft

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Glückwunsch an unsere Jungs, die trotz eines großen Kampfes gestern an den Rand Ihrer Möglichkeiten gestoßen sind. Wir sind nach dem dritten Platz bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land jetzt zweiter bei der Europameisterschaft – was in Südafrika folgen kann, soll jeder selbst beurteilen. Die Mannschaft ist Jung, viele Spieler können noch mehrere große Tuniere spielen, es ist alles möglich.

In dem ganzen Jubel und Trubel stellen sich mir allerdings ein paar Fragen:

  • Was war da mit den drei Herren in der Vorbereitung los? Mit welchen „fadenscheinigen“ Begründungen werden die Herren Helme, Jones und Marin aus dem 26-Mann-Kader gestrichen? Wer von den besseren Alternativen hat denn richtig lange gespielt?!
  • Warum stimmt die Abstimmung in der Deutschen Hintermannschaft nicht richtig? Die Gegentore gegen Portugal und die Türkei, die Chancen der Spanier, da sehen die Verteidiger richtig „alt“ aus?
  • Warum lassen die Aussenverteidiger die gegnerischen Spieler jedes mal so tief an die Grundlinie laufen und dann auch oftmals noch unbedrängt Flanken? Hätten wir nicht ein paar Mal „Dusel“ gehabt, dann wäre schon viel früher Feierabend gewesen!
  • Was ist mit unserem oft zitierten „Siegeswillen“ und dem „Feuer das in den Spielern brennt“ los? Es reicht nicht mit einem Doppel-Sechser zu spielen und auf Schweinsteiger und Podolski zu hoffen! Wie man mit Bewegung und schnellem Passspiel den Gegner immer wieder gehörig unter Druck setzen kann, haben die Spanier allen Mannschaften gezeigt. Wir spielen dagegen langsam, hinten herum und oftmals ohne die nötige Bewegung in der gesamten Mannschaft.
  • Welche Ideen stecken hinter den Einwechselungen?
Dieses Turnier hat gezeigt, dass die Deutsche Mannschaft eine Turniermannschaft ist, die sich steigern kann. Gleichzeitig hat es gezeigt, dass die Euphorie im eigenen Land, welche die Mannschaft bei der WM trotz großer Defizite zu immer neuen Höchstleistungen und Höhenflüge gepusht hat, bei dieser EM nicht reicht um den Titel mal eben im Vorbeigehen zu holen.
Somit gilt es die Fehler zu analysieren und die nicht optimalen Dinge offen und selbstkritisch anzusprechen und beim nächsten Mal, ein wenig mehr „Olé“ und dann werden wir noch mehr jubeln können.
Danke an diese Mannschaft, danke an die Fans, danke an den Fußball für fast vier Wochen Euphorie, Leidenschaft und Zittern. Jungs, Ihr seid Vizeeuropameister, genießt dieses Gefühl!
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Written by ryanthara

30 Juni 2008 um 8:37

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